Heilfasten

Unnötigen Ballast, Schlacken im Bindegewebe und überflüssige Pfunde wird man durch Heilfasten schnell los, dennoch gibt es einiges zu beachten, denn der Stoffwechsel stellt sich in dieser Fastenperiode um und schaltet auf Sparflamme. Damit es später nicht zum gefürchteten Jo-Jo Effekt kommt, kann Heilfasten durchaus auch als Einstieg in eine gesunde Lebens- und Ernährungsweise gesehen werden.

Wie neugeboren durch Heilfasten

Fastenperioden sind in unserer reizüberfluteten Zeit mit Überernährung und Bewegungsmangel besonders wohltuend. Wer sich unsicher ist, sollte vor Beginn des Heilfastens einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren. Wer nicht alleine fasten, sondern sich auch während der Fastenperiode mit anderen austauschen möchte, kann auch in der Gruppe unter Anleitung eines erfahrenen Fastenleiters fasten.

Heilfasten ist nie auf rein körperliche Gesichtspunkte beschränkt, sondern umfasst stets den ganzen Menschen in seiner Körper-Geist-Seele Einheit. Starre zeitliche Vorgaben gibt es beim Heilfasten nicht. Die Palette reicht vom einzelnen Heilfastentag bis hin zu mehrwöchigem Heilfasten unter stationären Bedingungen und ärztlicher Aufsicht.

Fasten ist keine Erfindung der Neuzeit

Beinahe alle Religionen kennen das Fasten als Ritual zur Einkehr und inneren Reinigung. Am bekanntesten ist wohl die vierzigtägige Fastenzeit des Christentums vor dem Osterfest. Doch auch in der muslimischen oder buddhistischen Tradition ist Fasten kein Fremdwort. In der modernen, säkularisierten Gesellschaft wird allerdings nur noch selten aus rein religiösen Erwägungen gefastet.

Heilfasten ist prinzipiell auch nicht an Zeiten gebunden, sondern kann das ganze Jahr hindurch stattfinden. Allerdings haben sich der Frühling und der Herbst zur effizienten Durchführung einer Heilfastenkur durchgesetzt.

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn gesunde Menschen fasten. Menschen mit Stoffwechselstörungen, beispielsweise Diabetes, sollten aber auch während des Heilfastens ärztlich betreut werden. Das gleiche gilt für Patienten, die regelmäßig Medikamente einnehmen müssen. Wenn der Stoffwechsel entgleist oder der Blutdruck zu stark absinkt, kann das Heilfasten in Absprache mit dem Arzt unterbrochen werden.

Nach 3 Tagen verschwindet das Hungergefühl

Grundsätzlich gilt, dass ohne ärztliche Aufsicht nicht länger als eine Woche gefastet werden sollte. Übereinstimmend wird berichtet, dass die ersten drei Tage häufig als die schlimmsten empfunden werden. Manche Menschen frieren, die Gedanken kreisen ums Essen oder es treten Kopfschmerzen, Schwindelgefühle oder Müdigkeit auf. Doch dann überwiegen eindeutig die positiven Gefühle und viele Heilfastende fühlen sich wohl und glücklich.

Beim klassischen Heilfasten ist feste Nahrung tabu. Die Kalorienzufuhr ist auf maximal 400 Kalorien pro Tag in Form von Gemüsebrühe oder anderen Getränken beschränkt. Ein Vorbereitungstag mit Darmsanierung und Nahrungsumstellung ist ebenfalls wichtig. Versteht sich von selbst, dass auch das sogenannte Fastenbrechen am Ende der Heilfastenperiode nicht mit einem opulenten Mahl vollzogen wird.

  • Schneller Gewichtsverlust
  • Einleitung zur dauerhaften Ernährungsumstellung
  • Darmsanierung
  • Bewusstseinserweiterung
  • Vorbeugung gegen chronische Leiden

Während einer Heilfastenkur sollte stets genügend Flüssigkeit in Form kalorienfreier Getränke wie Wasser oder Tee zugeführt werden. Da der Körper nicht nur Fettreserven, sondern auch Muskelmasse als Energiereserve anzapft, sollte die Heilfastenzeit mit einem moderaten Bewegungstraining kombiniert werden.

Dieses kurbelt nicht nur den Fettstoffwechsel an, sondern wirkt auch dem Muskelabbau entgegen.

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